+48 666 22 00 11 [email protected]

Inspiration für mein Buch: Die zwei Gesichter von Venedig

Eine Frau allein

Ich besuchte Venedig zum ersten Mal als kleines Kind. Damals wie heute war ich mit großen Augen von der Schönheit der Stadt verzaubert. Ich erinnere mich noch genau, wie ich auf dem Hauptplatz, dem Markusplatz, stand, die atemberaubende Architektur des Markusdoms betrachtete und das Gefühl hatte, irgendwie eine andere Welt betreten zu haben – eine Märchenwelt. Dann schaute ich nach unten, auf den Platz selbst, der von Horden von Tauben überrannt wurde. Es gab nichts Schönes an diesen Vögeln. Sie haben den Platz ziemlich verunstaltet. Und da wurde mir klar, dass Venedig eine Stadt mit zwei Gesichtern ist: Das, was die Touristen in Scharen bewundern, was die Stadt zur Hauptstadt der Romantik macht, was die Phantasie beflügelt und einen bleibenden, inspirierenden Eindruck hinterlässt. Und die andere Seite, die dunklere Seite, die, die sich in dem verbirgt, was Erica Jong „die Stadt der Spiegel, die Stadt der Fata Morgana“ nannte.

Als ich als Erwachsener in die Stadt zurückkehrte, war ich ziemlich fasziniert von dem Konzept Venedig – was es bedeutet, Venezianer zu sein; was die Stadt unter den Schichten der Geschichte, der Pracht und der Legende wirklich ist. Frida Giannini schrieb: „Venedig scheint nie ganz real zu sein, sondern eher wie ein verziertes Filmset, das auf dem Wasser schwebt.“ Ich verstehe dieses Zitat – der Ort hat etwas Märchenhaftes an sich, und damit kommt vielleicht ein gewisser Widerwille, den Realismus dahinter zu sehen.

Venedig hat meine Fantasie so gefangen genommen, dass ich wusste, dass ich eines Tages einen Liebesroman schreiben würde, der in dieser elegantesten und faszinierendsten aller Städte spielt. Aber es musste die richtige Geschichte sein, die zu diesem Ort passt. Für mich bedeutete das eine Geschichte, die die zwei Gesichter Venedigs widerspiegelt – die Maske, die sie trägt, und die wahre Form, die sich darunter verbirgt.

Die Geschichte, die sich schließlich entwickelte, war mehr in diesem Konzept der Fata Morgana verwurzelt, als ich mir hätte vorstellen können. Ich konnte nicht widerstehen, die Protagonisten, Venetia und Paolo, auf einem Maskenball zu ihrem ersten Treffen zusammenzubringen. Von da an ist Paolo die Verkörperung des venezianischen Gegensatzes schlechthin. Er ist gleichzeitig ein gutaussehender, gebildeter Gentleman, der sich in der Stadt wohlfühlt, und ein Mann mit einer Vergangenheit, die tief im Schatten liegt. Er ist für Venetia eine Fata Morgana, nicht ganz greifbar, nicht ganz vertrauenswürdig, wenn es darum geht, das Herz zu binden, und sie spürt das und kämpft damit. Aber wenn die Wahrheit ans Licht kommt – wie es natürlich immer sein muss – sind die beiden Charaktere stark genug, mutig genug, um endlich ihre Masken abzulegen und ihr wahres Ich zu sein? Sie müssen das Buch lesen, um die Antwort zu erfahren!

Bleiben wir in Kontakt!
Hannah Fielding
Preisgekrönte Liebesromanautorin
Telefon: +48 666 22 00 11
e-mail: [email protected]

Copyright © London Wall Publishing sp. z o.o. 2021. All rights reserved